Philip Roth & Söhne. Zum jüdischen Familienroman

Manuel Gogos

Gefühle von Liebe und Haß binden nicht nur Väter und Söhne aneinander, sondern auch Autoren unterschiedlicher Generationen. Gogos deutet das Verhältnis der deutsch-jüdischen »Nachkommen« wie Maxim Biller zu ihren amerikanisch-jüdischen »Vorläufern« wie Philip Roth als Geschichte der »Einfluß-Angst«. So wird ein Stück Literaturgeschichte mit Hilfe des ödipalen Dispositivs zu einer ästhetischen Theorie der Transmission von Klischees, literarischen Programmierungen und Stilen ausgebaut.

Auf das Thema des Jüdischen Familienromans wird auf unterschiedlichen Ebenen angespielt: Romane von Philip Roth, Saul Bellow und Paul Auster, Erica de Jong und Binnie Kirshenbaum oder Maxim Biller, Leon de Winter, Rafael Seligmann oder Franz Kafka werden auf strukturelle Verwandtschaften hin untersucht, vor allem aber auch inhaltlich analysiert.

 

 

 

Reihe: 
Philo
Seiten: 
328
Einband: 
Broschur
ISBN: 
978-3-86572-527-1
Preis (Print): 
38,- €