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Die nächste industrielle Revolution
Die Cradle to Cradle-Community


Im Zentrum des Buches steht das Konzept der ökologisch effektiven und sozio-ökonomisch erfolgreichen Produktionsweise des Chemikers Michael Braungart und des Architekten William McDonough: "Cradle to Cradle" - Von der Wiege zur Wiege. Das heißt: Produkte werden so konzipiert, dass sie nicht zu Abfall werden, sondern nach Gebrauch wieder zu möglichst 100 % einsetzbar sind. Die Produkte bleiben als Nähr- und Rohstoffe Teil eines intelligenten, höchst effektiven Recyclingsystems aus technischen und biologischen Kreisläufen - mit positiven Effekten für Umwelt, Gesundheit und Ökonomie. Die vielfach ausgezeichneten ökologischen Vordenker haben mit diesem Konzept Leitlinien entwickelt, an denen sich bereits heute kleine, mittlere und weltweit bekannte Unternehmen orientieren. In diesem Buch werden sowohl das innovative Konzept als auch Firmen vorgestellt, die nach Cradle to Cradle produzieren und somit wertvolle Anregungen für eine wirklich nachhaltige, ökologisch-durchdachte Ökonomie der Zukunft geben können. mehr...

978-3-86393-050-9

Bourdieu, Pierre; Boltanski, Luc u.a.
Eine illegitime Kunst
Die sozialen Gebrauchsweisen der Fotografie

eva taschenbuch 250

334 Seiten, Paperback
ISBN: 978-3-86393-050-9
EUR 24,00



Eine „illegitime Kunst“ nennen Bourdieu und seine Mitarbeiter die Fotografie. In der Tat gilt sie als „Zwitter“: als Alltagshandlung mit dem Anspruch einer Kunstanstrengung.
Was aber geschieht wirklich, wenn fotografiert wird? Welchen Zwecken gehorcht die Fotografie? Sind Fotografien „Bilder“ in dem strengen Sinne, mit dem dieses Wort in aller Regel ausgestattet wird? Und welche stillschweigenden oder ausdrücklichen Vorsätze steuern den technischen Apparat, wenn ein Foto „geschossen“ wird?

In diesem Buch wird die Fotografie unter dem Gesichtspunkt ihres Gebrauchswertes untersucht. Denn es ist, wie Bourdieu sagt, der Gebrauch, der ihre Bedeutung konstituiert, eine soziale Bedeutung: Aufbewahrung von für belangvoll gehaltenen Ereignissen, Verständigung über Lebenszusammenhänge, Artikulation und Markierung von Erfahrungssegmenten.
Dies erklärt sowohl die Verbreitung des Mediums als auch die Uniformität der Bildmotive. Und es erklärt den besonderen Status des Fotografierens innerhalb der kulturellen Alltagstätigkeiten – es signalisiert eine kodifizierte Verhaltensweise, die „den Anspruch erhebt, Kunst zu sein“.


Pierre Bourdieu (1930 – 2002) war einer der bekanntesten Soziologen des 20. Jahrhunderts. Seit 1981 hatte Bourdieu einen Lehrstuhl am Collège de France. Seine soziologischen Forschungen, zumeist im Alltagsleben verwurzelt, waren vorwiegend empirisch orientiert. Er war bekannt als politisch interessierter und aktiver Intellektueller, der sich gegen die herrschende Elite und den Neoliberalismus wandte.

Luc Boltanski (1940) war zunächst Schüler von Pierre Bourdieu und etablierte eine eigene Soziologie der Kritik. 1984 gründete er die Groupe de Sociologie Politique et Morale an der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris.






 
Behnke, Klaus; Fuchs, Jürgen (Hg.)
Zersetzung der Seele
978-3-86393-045-5
24,00 Euro

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