Die Wiederholung. Die Krise und eine Krise im Leben einer Schauspielerin. Mit Erinnerungen an Kierkegaard von Hans Bröchner

Sören Kierkegaard

Übersetzt und mit Glossar, Bibliographie und einem Essay „Zum Verständnis des Werkes“ herausgegeben von Liselotte Richter

In "Die Wiederholung" hat Kierkegaard sich in zwei Personen aufgespalten: In den Verfasser des Buches, Constantin Constantius, und in einen "jungen Menschen", der alle Liebesqualen des jungen Kierkegaard in seinem ersten Liebeszustand erlebt. Constantin ist ein ältlicher Einsiedler, der zu Welt, Leben und Frauen im Pathos skeptischer Distanz steht. Wie in "Entweder-Oder" wird hier der geheime Dialog mit Regine fortgesetzt. Zweimal geht Constantin Kierkegaard nach Berlin, um nach Auflösung der Verlobung die Spuren hinter sich zu verwischen und durch Vergleich der beiden Aufenthalte herauszubekommen, auf welchen Existenzebenen eine Wiederholung möglich ist, und festzustellen, dass sie im weltlichen Dasein nicht möglich ist. "Die Krise und eine Krise im Leben einer Schauspielerin" ist der Schauspielerin Johanne Louise Heiberg gewidmet. Die lateinische Unterschrift "Inter et Inter" will sagen: In den Theaterpausen - aber bei Kierkegaards Vorliebe für dialektische Doppeldeutigkeit auch: in den Ruhepausen zwischen Entwicklungsstadien des Schauspielers. Die als Bände 21-25 der Reihe eva-Taschenbücher vorgelegten Schriften Sören Kierkegaards sind ein Nachdruck der zu Beginn der sechziger Jahre in der Reihe "Rowohlts Klassiker der Weltliteratur und Wissenschaft" in fünf Einzelbänden erschienenen Auswahl, die übersetzt und jeweils mit Glossar, Bibliographie sowie einem Essay "Zum Verständnis des Werkes" von Liselotte Richter herausgegeben wurden. Damit sind wichtige Werke des dänischen Philosophen werkgetreu in der als bisher Beste gerühmten Übersetzung wieder zugänglich.

 

eva taschenbuch 22

Reihe: 
eva-taschenbücher
Seiten: 
147
Einband: 
Broschur
ISBN: 
978-3-434-46022-0
Preis (Print): 
9,90 €